GLENGOYNE

Der Name Glengoyne bedeutet soviel wie “Tal des Pfeils” oder “Tal der Wunde”, laut Destillerie “Tal der Wildgänse”.

Die Lage der Destillerie:
Die „schönste Destillerie Schottlands“ befindet sich in einem bewaldeten Tal in den südlichen Highlands. Glengoyne liegt im Norden der Stadt Glasgow, in einem Gebiet, das Ende des 18. Anfang des 19. Jahrhunderts ein bevorzugter Platz für Schwarzbrenner und Whiskyschmuggler war. Die Produktion war am Anfang des 19. Jahrhunderts illegal, da man nicht bereit war, die anfallenden Steuern zu bezahlen. Vor dem Excise Act von 1823 gab es in dieser Ecke von Stirlingshire nicht weniger als 18 illegale Destillerien in den versteckten Tälern.

Geschichte von Glengoyne:
Unter dem Namen “Burnfoot” wurde 1833 eine Vorgängerin von Glengoyne von der Familie Edmonstone gegründet. George Connell erwarb im selben Jahr eine Lizenz für diese Brennerei. 1851 trugen die Besitzer die Lizenz auf John McLelland um. 1876 wurde Burnfoot an Lang Brothers verkauft, die sie bei der Übernahme in “Glen Guin” und ab 1905 in “Glengoyne” umbenannten. Bereits 1910 die eigenen Mälzböden aufgegeben und das Malz von Grossmälzereien zugekauft. 1965 wurde Lang Brothers durch Fusion Teil von Robertson & Baxter, die zur Highland Distillers Co Ltd gehörte und später in der Edrington Group aufging. Im April 2003 wurde Glengoyne von der Edrington Group an Ian McLeod Distillers Ltd verkauft. Diese veranlassten in der Destillerie 2005 eine Totalrenovierung. Die Glengoyne-Destillerie befindet sich als eine von wenigen noch immer in unabhängigem schottischem Familienbesitz.

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