ARRAN

Die Arran-Destillerie ist noch jung. Erst 1995 wurde die Destillerie auf der Insel Arranzwischen der Halbinsel Mull of Kintyre und dem schottischen Festland eröffnet. Die britische Königin Elisabeth II. machte während der letzten Fahrt der königlichen Jacht Britannia einen Abstecher nach Arran und eröffnete dort die Brennerei. Früher gab es viele Destillerien auf Arran – die meisten davon illegal. Um die 50 sollen es zu Beginn des 19. Jahrhundert immerhin gewesen sein. Die Isle of Arran-Distillery ist eine der wenigen unabhängigen schottischen Brennereien.

Treibende Kraft hinter der Destillerie ist Harold Currie, der zuvor Whisky-Erfahrung im Management bei Chivas und Pernod Ricard sammelte. Die Brennerei steht dabei auf geschichtsträchtigem Boden, die Geschichte der Destillation geht auf Arran einige Jahrhunderte zurück. Ihre Blüte erreichte die Whisky-Industrie auf der Insel, die manchmal auch als „Schottland im Miniaturformat“ bezeichnet wird, Anfang des 19. Jahrhunderts, als an mehr als 50 Stätten Whisky gebrannt worden sein soll. Meistens in Verstecken, gut getarnt vor den Steuereintreibern des Königreichs – die illegale Destillation blühte auf Arran.

Der Standort der neuen Brennerei in der Bucht von Lochranza ist sorgfältig ausgewählt. Dort gibt es nicht nur einen Hafen, sondern auch klares Wasser, das aus Granit entspringt und anschliessend über Torf fliesst. Der Whisky reift nach der Destillation in Lagerhäusern, die traditionell einen gestampften Erdboden besitzen. Dabei kommt das spezielle Mikroklima auf Arran einer schnelleren Reifung entgegen. Kühle Luft von den Bergen verbindet sich dort mit einer stetigen Warmluftzufuhr durch den Golfstrom.

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