LAPHROAIG PX Cask

CHF 97.00

Destillerie: Laphroaig
Land: Schottland
Region: Islay
Alter: –
Inhalt: 100cl
Vol%: 48.0
Bewertung96.0 in Jim Murray’s Whisky Bible

Vorrätig (kann nachbestellt werden)

Kategorien: , , Schlüsselworte: ,

Beschreibung

Der LAPHROAIG PX Cask  ist der Nachfolger des LAPHROAIG Triple Wood. Dieser Single Malt Whisky reifte zunächst in amerikanischen Ex-Bourbonfässern und in kleineren Quarter Casks, seine Nachreifung erhielt er in Pedro-Ximenez-Sherryfässern. Er ist ohne Kühlfiltrierung und ohne zusätzliche Farbstoffe.

Inhalt: 100cl

Der LAPHROAIG PX Cask war der erste Laphroaig, der eine Zweitreifung in Pedro-Ximenez-Sherry-Fässern (PX) erhielt. Pedro Ximenez Sherry ist aufgrund seiner natürlichen Süsse der getrockneten Pedro-Ximenez-Trauben bekannt. Für die Reifung dieses Whiskies kamen drei Arten von Holzfässern zum Einsatz: amerikanische Eiche, Quarter Cask und Pedro Ximenez Sherry. Das Finish im Ex-PX Fass verleiht dem Whisky die schweren, süsslichen und körperreichen Noten, die den typischen Laphroaig-Torfauch wunderbar ausbalancieren. Ein intensiver, tiefgründiger Laphroaig.

Tasting Notes:

Farbe: Antikes Gold
Nase: Aus der Flasche schlagen bereits schöne Sherry-Aromen von süssen Sultaninen, Rosinen und Lakritz, begleitet von einem Hauch Rauch entgegen. Unter Zugabe von etwas Wasser entfalten sich Marzipan- und Mandelaromen, die von cremigen Nüssen und reifen Früchten ausbalanciert und einem feinen Rauch unterlegt sind.
Gaumen: Eine massive Rauchexplosion, Eichentöne und süsslichere, schwere Sherrynoten.
Finish: Trocken mit konzentriertem Rauch, Sherry und Eichennoten

Destillerie:

Laphroaig liegt in einer kleinen, bis heute recht naturbelassenen Bucht auf der Insel IslayLaphroaig  bedeutet in deutscher Sprache «Schöne Senke an der breiten Bucht».  Die Destillerie, ursprünglich eine Farm-Brennerei für den Eigenbedarf, wurde offiziell 1815 von den beiden Brüdern Donald & Alex Johnston gegründet. Schon ihr Vater John errichtete eine der beiden illegalen Brennereien, aus denen später Lagavulin werden sollte. Ausserdem gab es von 1837 bis 1848 auf dem heute von der Destillerie genutzten Gelände noch eine weitere Brennerei: Die alte Ardenistle Distillery (auch als Islay Distillery oder Kildalton Distillery bekannt) von Andrew & James Stein. Das Wasser für die Herstellung stammte, wie noch heute, aus dem Kilbride Dam. Der Legende nach starb Donald Johnston 1847 einen für den Liebhaber seiner Produkte wahrscheinlich idealen Tod: Er fiel unter dem Einfluss des Whiskys in ein gefülltes Fass und ertrank. Die Brennerei blieb bis 1954 in Familienbesitz. Der letzte aus dem Johnston Clan, Ian Hunter, hinterliess die Firma seiner Sekretärin Bessie Williamson. Bessie verkaufte 1967 an Long John Distillers, führte die Destillerie aber noch, bis sie sich 1972 zur Ruhe setzte. 1923 und 1969 wurden jeweils 2 weitere Stills angeschafft. 1974 kam die letzte Brennblase hinzu, womit die Anzahl auf insgesamt 7 stieg. Als Long John Distillers 1975 in Whitbread aufgingen, welches wiederum zu Allied Domecq gehörte, wechselte auch Laphroaig den Eigentümer. Allied Domecq wurde 2005 von Pernod Ricard übernommen, diese mussten sich aber, um die Auflagen des Kartellamtes zu erfüllen, von Laphroiag trennen, so dass nun Beam Global Spirits & Wine eine Tochter von Fortune Brands der neue Eigentümer ist.

Lage:

Print Friendly, PDF & Email