Diageo erwartet grosses Wachstum bei Whiskyexporten nach China

Der amerikanische Fernsehsender CNBC hat heute berichtet, dass der weltgrösste Spirituosen-Konzern Diageo in China ein grosses Wachstum bei Whiskyverkäufen erwartet. Das ist schön für die Schotten, aber bedeutet für die Konsumenten wohl weiter steigende Preise!

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Angesichts seiner massiven Bevölkerungszahl ist China ein wichtiger Markt für Konsumgüterunternehmen, und sogar eine kleine Veränderung des chinesischen Verhaltens kann einen massiven Einfluss auf den Umsatz haben.

Diageo, das multinationale Unternehmen, das Alkoholmarken wie Johnnie Walker und Captain Morgan verkauft, fokussiert sich auf die wachsende Zahl von Chinas Whisky-Trinkern.

“Was wir in China gerade jetzt sehen, ist wirklich positiv”, sagte Sam Fischer, Diageos Präsident von Asien, zu CNBC. “Wir sehen eine zunehmende Neugierde von Leuten, die fragen: “Was ist Whisky, woher kommt er? Was schmeckt mir? ”

Whisky ist ein grosses Geschäft für Diageo, vor allem in Asien, wo er 40 % des Gesamtumsatzes ausmacht, verglichen mit 25 % des Umsatzes weltweit.

Fischer nennt die Nachfrage aus der zunehmend urbanisierten Bevölkerung Chinas und dem aufsteigenden Mittelstand. Mittlerweile wird für die jüngere Generation der Status immer weniger über materielle Besitztümer und zunehmend über die Erfahrung von Konsum und der Geschichte hinter einer Marke definiert.

Da möchte Johnnie Walker ins Spiel kommen.

Während einer Investor-Information sagte Fischer vor kurzem, dass die sich ändernde Demographie für das neue Umsatzwachstum positiv ist und auf eine Vorhersage hindeutet, dass bis 2022 630 Millionen Chinesen zur Mittelklasse gehören werden.

Aber internationale Spirituosen haben den chinesischen Markt noch nicht vollständig durchdrungen und die lokale Spezialität Baijiu dominiert derzeit. Diageo hat einen Anteil an der Baijiu-Marke «Shui Jing Fang».

Immer noch wurden mehr als 100 Whisky-Bars im vergangenen Jahr in ganz China in den wichtigsten Städten wie Shanghai und Peking eröffnet, sagte Fischer.

“Angesichts einiger dieser grünen Triebe geht die Neugier und Appetit nur in eine Richtung”, sagte Fischer. “Wenn man sich die Grösse von China ansieht, dann braucht es keinen grossen Wandel, um einen Einfluss auf unser Geschäft zu haben und letztlich auf schottischen Whisky.”

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