BRUICHLADDICH Octomore 6.3 Islay Barley

CHF 154.00

Destillerie: Bruichladdich
Land: Schottland
Region: Islay
Alter: 5-jährig
Inhalt: 70cl
Vol%: 64
Bewertung: –

Nicht vorrätig

Beschreibung

Der BRUICHLADDICH Octomore 6.3 Islay Barley ist die bisher am stärksten getorfte Ausgabe des beliebten Octomore-Whiskys und durch und durch ein Islay-Produkt: destilliert aus 100% Islay-Gerste, die im Jahre 2008 von dem Bauern James Brown auf seiner Octomore-Farm geerntet wurde. Dieser Dram verkörpert seine insulanische Herkunft und trägt seinen Phenolgehalt mit graziler Leichtigkeit. Hoch auf dem Hügel über Loch Indaal bietet die Octomore-Farm dem Stürmen des Atlantiks die Stirn. Früher beherbergte sie ihre eigene Destillerie zur Produktion eines sehr rauchigen Whiskys aus selbstgepflanzter Gerste. In Hommage zu seinen Wurzeln ist der 06.3 der Octomore-Whisky von der Octomore Farm.

Tasting Notes:

Farbe: Herbstsonne mit Zitronenreflexen
Nase: Meeresbrise, dann wilde Sumpfpflanzen wie Myrte und Mädesüss, Minze und Heidekraut. Wilder Thymian und Ackerklee tanzen in perfekter Harmonie mit den starken Rauchnoten der Islay-Gerste. Belebend und dramatisch.
Gaumen: Wenn die Hitze der Torffeuer langsam abkühlt, überlässt sie den Raum roten Trauben, Kirschen, Toffee, Bitterschokolade, Ahornsirup und lieblicher Eiche. Ein einzigartiger Geschmack; ein wilder, ungezähmter Whisky, wie er nur durch Zauberei entstehen kann.
Abgang: Lang und stark wärmt er die Seele und erhebt das Herz.

Geschichte:

Die Destillerie Bruichladdich, im Jahre 1881 von Robert, William und John Gourlay Harvey an einer perfekten Lage am Rande von Loch Indaal, am Ostufer von the Rhinns, dem westlichsten Ausläufer der Insel Islay, erbaut. Bis 1928 wurde produziert, wo sie danach für rund 8 Jahre stillgelegt wurde. Von 1940-49 befand sich die Firma dann in Amerikanischer Hand von National Destillers, bevor die sie dann 1957 von AB Grant und 1968 von Invergordon erworben wurde. Bis 1975 blieb die Destillerie weitgehends vom Umbau verschont. 1994 von White & Mackay (JBB) übernommen, wurde sie dann 2000 an Mark Reynier und die beiden Murray McDavid Mitarbeiter Gordon Wright und Simon Coughlin für 7.5 Mio. £ verkauft. Dazu konnte als Produktionsleiter Jim McEwan gewonnen werden, der sehr viel Erfahrung mitbringt und den Whisky über die Grenzen hinaus bekannt gemacht hat und dies missionarisch weiter tut.

Bruichladdich wurde im Jahre 2000 nach über 6-jähriger Stilllegung von der Whisky-Legende, Jim McEwan, der von Islay stammt, aus dem Dornröschenschlaf erweckt. In monatelanger Fronarbeit, mit der tatkräftigen Hilfe zahlreicher Inselbewohner wurde die Destillerie unter Beibehaltung vieler traditioneller Werte instandgestellt und im Mai 2001 wiedereröffnet.

Hinter den Erfolgen stehen Fakten. So wird bei Bruichladdich weder eine Filtration noch eine Färbung der Malts vorgenommen. Entscheidend für die Qualität ist auch die Tatsache, dass Bruichladdich als einzige Destillerie auf der Insel Islay in der Brennerei selbst abfüllt und nicht auf dem Festland in einer anonymen Bottling Hall. Zudem kann dadurch nur frisches Quellwasser für die Reduktion von der Fasssstärke auf die Flaschengradation (in der Regel 46%) verwendet werden. Dieses Quellwasser, das nicht durch Moorlandschaften fliesst, ist auch zeichnend für die Fruchtigkeit dieser Malts, was sie klar von anderen Islay-Malts abhebt.

Lage:

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